ICOMOS-Österreich

 

 

ICOMOS-Österreich hat eine neue Präsidentin

 

In der Generalversammlung von ICOMOS-Österreich am Samstag den 17.3.2018 wählten die Mitglieder des Österreichischen Nationalkomitees der in Paris ansässigen NGO, derer sich die UNESCO zur Überwachung der Welterbestätten bedient, erstmalig für die nächsten drei Jahre eine Frau an ihre Spitze. Frau Dr. Caroline Jäger-Klein, Jahrgang 1966, ist außerordentliche Universitätsprofessorin für Architekturgeschichte an der Technischen Universität Wien, ist aber auch über ein großes, EU-gefördertes Forschungsprojekt zu Habsburg-Bosnien am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien tätig. Sie hat langjährige Erfahrung in der lebendigen Erhaltung des baukulturellen Erbes Österreichs und Südost-Europas und konnte zudem in der internationalen Wissenschaftswelt mit Themen zur bauphysikalischen Intelligenz traditioneller Architekturen Aufmerksamkeit erregen.

Als Vize-Präsidenten stehen der Kunsthistoriker Dr. Andreas Lehne, Jahrgang 1951, und der Jurist und Kulturmanager Dr. Christoph Ferch, Jahrgang 1959, an ihrer Seite. Der Jugendstil-Experte Dr. Lehne war viele Jahre Leiter der Abteilung Inventarisation und Denkmalforschung im Bundesdenkmalamt sowie Herausgeber einschlägiger Fachpublikationen des Bundesdenkmalamtes. Dr. Ferch engagiert sich seit 2011 erfolgreich als Schützer des Welterbes in Salzburg.

Der bisherige Präsident von ICOMOS-Österreich, Universitätsprofessor Dr. Wilfried Lipp, wurde für seinen unermüdlichen 16-jährigen Einsatz zum Erhalt des Kulturerbes Österreichs zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit gewählt. Für ICOMOS International hat er sich vor allem in der Theorieentwicklung unschätzbare Verdienste erworben.

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