Kategorie: Restaurierung

DER HISTORISCHE LUSTER

Ein bisher nicht erforschter integrierender Teil der Glaskunst

Im Jahresheft 2017 haben wir einen Aufruf veröffentlicht, unserem Mitglied Peter Rath, Inhaber und Seniorchef der Firma Lobmeyr, für sein Buchprojekt bei der Suche nach historischen Lustern behilflich zu sein.

Historische Luster als integrierender Teil der Glaskunst in Wien und Österreich sind trotz ihrer großen künstlerischen und kulturgeschichtlichen Bedeutung bisher wissenschaftlich nicht erforscht und auch nicht im Bewusstsein der Bevölkerung verankert.

Dank Peter Raths Engagement und dank der Initiative der Provenienzforschung des Kunsthistorischen Museums erwuchs daraus das Forschungsprojekt „Bestandsaufnahme historische Luster“. Beim ersten Sondierungsgespräch, an dem Experten genauso wie Interessierte auf Einladung des Wien Museums teilnahmen, wurden die Möglichkeiten und Ziele einer wissenschaftlichen Bestandsaufnahme diskutiert.

Im Herbst 2018 wird sich der Arbeitskreis zu einem weiteren Workshop treffen.

Sollten Sie im Besitz eines solchen Lusters sein oder Kenntnis haben wo sich solche befinden, so bitten wir Sie, uns bzw. Herrn Peter Rath, Ihre Entdeckung mitzuteilen. Ein vertraulicher Umgang ist seitens Herrn Rath und seitens des Burgenvereines Selbstverständlichkeit.

Kontakt:

therese.backhausen@chello.at

archiv@lobmeyr.at

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Nächster Dinner bei Esther auf Schloss Grades  Restaurierungsarbeiten des Deckengemäldes abgeschlossen      weiterlesen hier

Dinner bei Esther auf Schloss Grades

Restaurierungsarbeiten des Deckengemäldes abgeschlossen

Seit dem Jahr 2016 laufen die Restaurierungsarbeiten auf Schloss Grades im Metnitztal. Nun ist das Prunkstück der Ausstattung, das Deckengemälde Gastmahl der Esther von Josef Ferdinand Fromiller von der Restaurierung zurückgekehrt.

Das Leinwandgemälde (ca. 300 x 180 cm.) des bedeutenden Kärntner Barockmalers entstand wohl in der Zeit um 1720 und hatte seinen Platz an der Stuckdecke des großen Salons seitdem nicht verlassen. Dunkel vom Kerzenruß der Jahrhunderte, stellenweise zerkratzt und bereits eingerissen präsentierte sich das Bild dem Betrachter. Zahlreiche Details waren gar nicht mehr erkennbar.

Deckengemälde vor der Restaurierung

Deckengemälde nach der Restaurierung

Es komme selten genug vor, so Restaurator Harald Wiedergut, dass man ein komplett jungfräuliches Gemälde zur Restaurierung erhält. Noch nie hatte einer seiner Kollegen in den vergangenen dreihundert Jahren Hand an dieses Bild gelegt.

Neben dem prachtvollen Schmuck des Perserkönig Xerxes und dem verschwendend gedeckten Tisch kam auch ein Mohr am rechten Bildrand zum Vorschein. Eine große Überraschung ist auch das vermutlich früheste bekannte Selbstporträt des Künstlers, der sich selbst am linken Bildrand als Betrachter abgebildet hat.

Bischof Jakob Maximilian von Thun hatte Schloss Grades, das seit den Anfängen im Besitz des Bistums war, in den 1720er Jahren umbauen und neu ausstatten lassen. In seinem Speisezimmer sollte die berühmte Tafelszene des alten Testaments, aus dem Buch Esther, zu sehen sein.

Noch bis September dieses Jahres dauern die Restaurierungen an. Barocke Prunkräume, die Gotische Rauchküche sowie die romanische Kapelle werden dann wieder in altem Glanz erstrahlen und im vollen Umfang der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

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Nächster Tag des Innenhofes im September 2018    weiterlesen

Findings begin to emerge from the CHCFE project

chcfe-reportCHCFE project partners, the International Cultural Centre (ICC) from Poland and the Raymond Lemaire International Center for Conservation (RLICC) in Belgium, presented a progress report of their work to map and analyse the multiple benefits of Europe’s cultural heritage. Among the main findings so-far by the two teams is an indication of an important geographical imbalance in the studies and research collected. The country that has produced the most extensive research in the field of cultural heritage impact is the United Kingdom. There is also a clear difference in the interest and number of studies undertaken between Western and Central Europe with more research analysis found in the West of Europe. Read more

EUHEF Wien 2014

14. – 16. November Wien.

Messe für Restaurierung, Sanierung, Pflege und Erhaltung von historischen Häusern, Gärten und Parkanlagen.

logoDie Messe wendet sich an Eigentümer, Betreiber und Verwalter von historischen Häusern, Gärten und Kirchen in privaten und öffentlichen Besitz, sowie an deren Mitarbeiter und Berater, wie Architekten, Restauratoren, Handwerker, die im Bereich Denkmalschutz aktiv sind und Kauf- und Investitionsentscheidungen treffen oder beeinflussen.

Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Restaurierung, Sanierung, Pflege und den Erhalt von Schlössern, Burgen, Herrenhäusern, Kirchen, historischen Stadtkernen, Industriedenkmalen und Kunst-werken bekommen dadurch die einmalige Gelegenheit mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen.

Österreichische Burgenverein Messestand 63

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